Kinesio-Taping

Kinesio-Taping ist eine die vorhandenen Behandlungstechniken (wie Massage, manuelle Therapie, Lymphdrainage und Krankengymnastik) unterstützende Anwendung fast aller Erkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat.
Die Anwendung der Kinesio-Taping-Therapie basiert auf den Prinzipien der Kinesiologie. Die Methode wurde von dem japanischen Chiropraktiker und Kinesiologen Kenzo Kase vor 20 Jahren entwickelt.

Das Kinesio-Tape besteht aus Baumwolle und hat eine 100%-ige Acrylklebebeschichtung, die wärmeempfindlich ist. Es hat etwa die Elastizität und das Gewicht der Haut und ist bis zu 140% dehnbar. Es ist luft- und wasserdurchlässig, ist aber wasserbeständig und somit mehrere Tage tragbar. Wichtig: Bewegungsfreiheit. Bei konventionellen Tape-Methoden ist durch die Verwendung nicht dehnbarer Materialien lediglich eine Immobilisierung der Gelenke und Einschränkung der Bewegungsabläufe möglich.

Festzustellen ist ein Einfluss auf die Verbesserung der Muskelfunktion, eine Aktivierung des Lymphsystems, eine Aktivierung des endogenen, analgetischen Systems und eine Unterstützung der Gelenkfunktion.

Anwendung:

Das Kinesio-Tape wird ungedehnt auf vorgedehnte Muskel- bzw. Hautareale geklebt. (Auch auf die Kleberichtung kommt es an/ Kleberichtung von Ursprung zu Ansatz eines Muskels bzw. umgekehrt)

Bei Gelenkstabilisierenden bzw. bei Ligamenttechniken setzt man ein vorgedehntes Kinesio-Tape. Die Ziehrichtung ist also entscheidend, ob man aktiviert oder deaktiviert. Selbstheilungskräfte des Körpers werden unterstützt und mobilisiert (positiver Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des menschlichen Körpers).